| "Wunderbar" |
|
| erschienen am 27.02.2026 | |
| 1. | Wir leben doch nur einmal |
| 2. | Magdalena |
| 3. | Wunderbar ist die Welt |
| 4. | Wenn du sie noch lieb hast |
| 5. | Portofino |
| 6. | Du allein |
| 7. | Unendlich schön |
| 8. | Das wär so schön |
| 9. | Sag bitte ja |
| 10. | Strahlend schön |
| 11. | Lebensmelodie |
| 12. | Schau nah vorn |
| 13. | Weißt du noch |
| 14. | Gibt´s denn im Himmel noch einen Engel |
| 15. | Ich lass dich nie allein |
| 16. | Lass dich halten |

Fast schon frühsommerlich eröffnet Rudy Giovannini das Album mit einer wichtigen Aussage: „Wir leben doch nur einmal“, bei dem sich melancholische Anflüge und Fragen („Hab ich aus dem Tag denn was gemacht?“) mit purem Glücksgefühl im Refrain abwechseln – womit das emotionale Spektrum dieses Albums grob skizziert wäre. Nach einer Begegnung, die alles so sehr auf den Kopf gestellt hat, dass nur pure Euphorie und elektrisierende Arrangements dieses Herzklopfen einrahmen können („Du allein“), geht’s immer wieder um die Schönheit des Lebens selbst: Der Albumtitel blitzt in „Wunderbar ist die Welt“ auf, womit sich die ganze Welt in ein Märchenland verwandelt, während „Unendlich schön“ auch die etwas „verrückten Sachen“ zelebriert, die das Leben so spannend machen. Zwischen nostalgischen Rückblicken (das beschwingte „Das war so schön“; das von Streichern eingerahmte „Weißt du noch“), klingt es auch durchaus an Stellen so dramatisch und spannungsgeladen wie ein Film-Soundtrack – auf dem Album-Highlight „Lebensmelodie“ –, mal nach Zuversicht und Gänsehautmomenten („Schau nach vorn“).
Und was wäre ein Album ohne die Liebe? Tanzbar und explosiv klingt die Begegnung mit „Magdalena“, packende Streicher und Walzertakt untermalen seinen traumhaften Antrag „Sag bitte ja“, der auch ein Ja zum Leben ist (denn „dann wird die Welt wunderbar“), woraufhin er für „Strahlend weiß“ gleich noch mal zwei goldene Ringe ins Spiel bringt. Auch „Ich lass dich nie allein“ ist so ein gefühlvoller Schwur, wohingegen der Ratschlag „Wenn du sie noch immer lieb hast“ mit lässigem Schwung daherkommt. „Still und poetisch“ klingt die Nacht in „Portofino“, bis auf die anmutige Hymne „Gibt’s denn im Himmel noch einen Engel“ das abschließende „Lass dich halten“ folgt: Zeitlos und wunderschön wie „ein Sonnenstrahl im Nu“ lässt Rudy Giovannini das neue Album mit einem wunderbar verliebten Walzer ausklingen.
Quelle: Telamo
