Für die Südtiroler ging Ende Mai 2015 das Genussfestival zu Ende. Für die Fans und Freunde von Rudy Giovannini dagegen ging Anfang Juni der Genuss erst so richtig los. Denn da stieg in Leifers sein mittlerweile 15. Köfelefest. Die ersten Gäste treffen meist bereits am Mittwoch vor dem Fest ein. Für sie hatte die Touristenzentrale einen Apfeltag organisiert. Rudy Giovannini begrüßte die Fans bei einem Apfelbauern, dieser erzählte anschließend viel Wissenswertes über den Apfelanbau in Südtirol, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas. Bei der Theorie blieb es nicht, denn es gab auch leckere Äpfel, Strudel und extra für Rudy Giovanninis Fans abgefüllten Saft zum Probieren.

Donnerstag stand dann wieder der „Leiferer Sommer“ auf dem Programm. Die zur Tradition gewordene Vorstellung der neuen CD entwickelt sich immer mehr zu einer Art „Vor-Köfelefest“. So gab es vor der Bäckerei Innerkofler im Herzen von Leifers abwechselnd Rudys „Lieder zum Träumen“ und Live-Musik von den Vaiolets zu hören. Höhepunkt des Abends war jedoch die Torte, mit der sich Bäckermeister Fabrizio wieder sehr viel Mühe gegeben hat. In diesem Jahr bestand die Köstlichkeit aus einer großen 15 und einer essbaren Nachbildung des CD-Covers. Nachdem alle Fotografen ihre Bilder im Kasten hatten, wurde die sehr leckere Torte angeschnitten und gemeinsam verspeist.

 

       

 

      

 

       


Für den Freitag lud Rudy Giovannini zu einem kleinen spontanen Treffen nach Maria Weissenstein, einem Wallfahrtsort in der Nähe von Leifers, ein. Ein kurzer Spaziergang führte zunächst durch eine Blumenwiese und endete in der Klosterkirche, wo sich Rudy Giovannini mit einem a cappella gesungenen Ave Maria für’s Kommen bedankte.

 

       

 

            

 


Abends war es dann endlich soweit: der erste Teil des Köfelefestes begann. Nach der Begrüßung durch Moderatorin Sabine machten Sigrid & Marina den musikalischen Anfang. Zunächst heizten die beiden Schwestern mit ein paar ihrer schönsten Lieder die Stimmung an. Vom Anblick der Berge durch das offene Zelt ließen sich die zwei zu einem „La Montanara“ hinreißen, das sie ohne Begleitmusik präsentierten.

 

      



Sabine verabschiedete Sigrid & Marina und fing an, Rudy Giovannini anzukündigen, als plötzlich seltsame Geräusche im Zelt zu hören waren. Auslöser dafür war der Traktor, mit dem Rudy den Zelteingang erreichte. Nach mehreren Anläufen kam er dann von „Bella Italia“ schwärmend ins Zelt marschiert. Bevor er mit seinem weiteren Programm weitermachte, rief er die Fans aus den verschiedenen Ländern auf, sich bemerkbar zu machen. Erfreulicherweise waren nach ein paar Jahren der Abstinenz auch wieder ein paar Leiferer unter den Zuschauern.
Im weiteren Verlauf des Abends sang er ein bisschen Älteres, aber auch viele Titel seiner neuesten CD „Lieder zum Träumen, z.B. „Es gibt nichts zu bereuen“ oder „Liebe ist mehr als nur eine Nacht“. Letzteres brachte ihm ein Küsschen von Lebensgefährtin Franca ein, denn es ist eines ihrer Lieblingslieder.

 

      



Bisher sahen Gäste an den hinteren Tischen nur wenig, wenn Rudy Giovannini auf der Bühne war. Zwar nutzte er dann häufig einen Tisch im hinteren Teil des Zelts als Zweit-Bühne, was allerdings nicht ganz ungefährlich ist. Zum Glück braucht er aber keine spektakuläre Bühnenshow, die viel Platz beansprucht. Darum reichte ihm auch eine kleine zusätzliche Bühne, die erstmals in der Zeltmitte aufgebaut war. So saßen mit wenig Aufwand gleich viel mehr Leute in der ersten Reihe. Von dieser kleinen Bühne aus sang und moderierte er dann auch sehr oft (wenn er nicht gerade zwischen den Tischreihen unterwegs war).
Zu Rudy Giovanninis Spezialitäten gehört ohne Zweifel der A-cappella-Gesang. Für Singen ohne Mikrofon ist das Zelt nicht geeignet, ganz auf den Genuss verzichten mussten die Zuschauer trotzdem nicht, ganz ohne Musikbegleitung sang er „Santa Lucia“ – angenehmes Gänsehautgefühl pur.

 

      

Irgendwann wurde es für Rudy Giovannini Zeit für eine Gesangspause – dachte er. Bevor er sich zu seinen Freunden an den Fanstand gesellen durfte, rief ihn Sabine nochmals auf die Bühne zurück. Einige offizielle Vertreter wollten Rudy Giovannini natürlich ihren Dank aussprechen, denn ohne ihn würden viele Menschen im Ausland Leifers gar nicht kennen. Von den Vorsitzenden vom Tourismusverband Leifers-Branzoll-Pfatten und dem Südtiroler Fanclub, dem erst kurz vorher neu gewählte Bürgermeister sowie dem Vize-Bürgermeister von Leifers gab es Geschenke für Rudy Giovannini und Walter Kutt, der schon viele wunderschöne Lieder für den beliebten Südtiroler geschrieben hat. Nach den Ehrungen durfte Rudy sich dann seine wohlverdiente Pause gönnen, in der er viele Wünsche nach Fotos und Autogrammen erfüllte.

Auch während der Pause musste niemand auf Musik verzichten, denn nun durfte Ronny Gander die Festgäste unterhalten. In seiner Heimatregion hat er bereits eine große Fangemeinde, außerhalb davon haben bisher nur wenige Leute von ihm gehört. Langjährige Köfelefest-Stammgäste kannten ihn bislang nur als Besucher aber nicht als Sänger. In Leifers bekam er nun die Chance, sich einem breiteren Publikum zu präsentieren. Er hat sich für seinen Auftritt vor allem romantische Titel ausgesucht. Einerseits etwas Kontrastprogramm zu den Stimmungsliedern zuvor, andererseits genau richtig, um wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen und neue Kraft für den zweiten Einsatz von Rudy Giovannini zu tanken.

 

       


Beim Köfelefest verausgabt sich Rudy Giovannini bekanntlich noch um einiges mehr als bei seinen üblichen Konzerten. Schon alleine davon gerät er ziemlich ins Schwitzen. Am diesjährigen Köfele-Wochenende kamen noch extrem heiße Außentemperaturen dazu. Das brachte eine weitere Facette von Rudys Fähigkeiten zum Vorschein: Er hat auch Talent zum Stripper. Ja, richtig gelesen! Während der letzten Lieder entledigte er sich nach und nach seiner Weste und des Oberhemdes. Wer aber hoffte, dass noch mehr Hüllen fallen, wurde enttäuscht.

 

      


Am Samstag dann wurde das Köfelefest von den Brugger Buam eröffnet. Die beiden Brüder aus Bayern sind der beste Beweis dafür, dass sich auch junge Menschen für volkstümliche Musik begeistern können. Mit einer schönen Mischung aus eigenen Titeln und beliebten Klassikern dieses Musikgenres brachten sie das Publikum in die richtige Stimmung für den kommenden Auftritt von Rudy Giovannini. Ein bisschen mussten seine Fans nach den Brugger Buam aber noch auf „ihren“ Rudy warten.

 

        


Auf manchen Konzerten wird Rudy von der Luxor Dance Company, einem Ballett aus Dresden, begleitet. Alleine haben sie aber auch einiges drauf. Das bewiesen sie in ein paar Darbietungen zu bekannten Schlager- und Musicalmelodien. Natürlich nutzten sie ihre Anwesenheit in Leifers auch, um zu zeigen, wie sie Rudy Giovanninis Lieder umsetzen.

 

       


Rudys Programm war bis auf wenige Lieder das gleiche wie am Freitag. Gelangweilt war das Publikum deshalb aber nicht, im Gegenteil. Vom Vortag noch berauscht war die Stimmung am Samstag noch viel gewaltiger.
                                                                            
Während Rudy Giovannini in der Pause wieder unermüdlich Foto- und Autogrammwünsche erfüllte, waren die einzigen Südtiroler Stargäste für die musikalische Unterhaltung zuständig, nämlich Vincent & Fernando. Für die beiden Brüder war es besondere Ehrensache, gerade zum 15. Köfelefest zu kommen. 2009 waren sie schon einmal dabei, damals als Finalisten des Grand Prix der Volksmusik. Dort traten sie mit dem Lied „Der Engel von Marienberg“ an, das von Rudy Giovannini geschrieben wurde – und siegten. Der Auftritt in Leifers hatte ihnen Glück gebracht.
Normalerweise ist die Pause beim Köfelefest für den jeweiligen Künstler ein eher undankbarer Platz, da sich dann natürlich die meisten Besucher am Fanstand tummeln. Doch Rudys Freunde haben auch Vincent & Fernando ins Herz geschlossen, sodass sie mit ihren wunderschönen Liedern von Anfang an eine tolle Stimmung ins Zelt zaubern konnten.

Die Mitglieder des SSV Voran Leifers (Sektion Fussball) sorgten fleißig für das leibliche Wohl, ließen sich aber trotz der vielen Arbeit auch von der guten Laune anstecken. Von ihnen bekam Rudy zum (viel zu frühen) Schluss noch eine Magnum-Flasche Wein mit den Unterschriften der Helfer überreicht.

 

         

 


Es war also wieder ein rundum gelungenes Köfelefest. Wir danken dem Tourismusverband Leifers für die tolle Organisation und Rudy Giovannini für die schöne Musik und die Zeit, die er sich für uns genommen hat. Wir freuen uns heute schon wieder auf den 9. Juni 2016, wenn es zum 16. Mal heißt „Rudy Giovannini Zeit“.

mehr Fotos gibt es in der Fotogalerie

 

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